Erste Schritte
Startfenster, Verbinden über USB und Bluetooth, Auto-Verbinden und bevorzugter Anschluss, Demo-Modus.
Die häufigsten Fragen zu den PP-Endstufen und zum ETON Control Center, was der Assistent in der App übernimmt – und die Anleitungsvideos, sobald die ersten Folgen gedreht sind.
Die Desktop-App enthält einen optionalen KI-Assistenten. In einem Chat lässt sich der verbundene PP-Verstärker in normaler Sprache messen, auswerten und einstellen. Sie finden ihn als Tab „KI“ auf der RTA-Seite, sobald ein Verstärker verbunden ist. Den Zugang zu einem KI-Anbieter bringen Sie selbst mit; ETON stellt keinen bereit und rechnet keine Nutzung ab.
Ihre Eingaben und die Einstellungs- und Messdaten, die der Assistent für seine Antwort liest, gehen direkt an den von Ihnen gewählten Anbieter – ETON erhält sie nicht. Was dabei übertragen und was lokal gespeichert wird, steht in Abschnitt 5 der Datenschutzerklärung.
Der Verstärker ist ausschließlich für den Innenraum oder den Kofferraum von Fahrzeugen mit +12 V Gleichspannung vorgesehen; die Umgebungstemperatur darf zwischen -40 °C und +85 °C liegen. Ein Einbau im Motorraum ist nicht zulässig und führt zum Verlust der Garantie.
Optimal ist eine senkrechte Montage in einem Bereich mit guter Luftzirkulation; auf dem Boden des Kofferraums kühlt er am besten. Der Verstärker darf keinem Druck ausgesetzt und nicht verdeckt werden, und es dürfen keine Fremdkörper oder Flüssigkeiten hineingelangen.
Ja, solange er genügend Luft zur Selbstkühlung bekommt. Unter dem Sitz muss ein Luftspalt von wenigstens 2,5 cm rund um den Kühlkörper bleiben. Wird das unterschritten, ist die Kühlung nicht mehr gewährleistet, die Leistung sinkt und der Verstärker kann abschalten; von einer solchen Montage wird dringend abgeraten.
Der Kühlkörper kann über 80 °C heiß werden. Kontakt mit hitzeempfindlichen Oberflächen oder Materialien ist deshalb zu vermeiden.
An den vier Befestigungspunkten, auf einer festen, stabilen Grundfläche, die das Gewicht trägt. Kunststoffteile und Pappverkleidungen sind zu vermeiden: Straßenvibrationen oder starkes Bremsen lösen die Schrauben daraus.
Niemals direkt ins Blech schrauben, sondern auf eine Montageplatte oder in ein Verstärkerrack. Die mitgelieferten Montagefüße lassen sich an den Einbauort anpassen und mit geeignetem Werkzeug ablängen.
Ja. Vor dem Einbau ist der negative Batteriepol zu entfernen, um Schäden am Gerät, Feuer oder Verletzungen zu vermeiden. Das ist nicht bei allen Fahrzeugen problemlos möglich – fragen Sie in der Fachwerkstatt nach oder sehen Sie in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs nach.
Einbau und Einstellung sollten nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. Wer sich unsicher ist, lässt den Einbau von einem ETON Fachhändler ausführen.
Die Anleitung nennt:
Dazu Lautsprecher-, Strom- und Remotekabel in passenden Längen, Querschnitten und Farben sowie das Werkzeug für die Demontage der Fahrzeugverkleidungen. Die Crimp-Verbinder für den universellen Anschluss liegen dem Verstärker nicht bei.
Sollen Karosseriebleche ausgeschnitten oder entfernt werden, nehmen Sie vorher Kontakt mit Ihrer Fahrzeug-Vertragswerkstatt auf. Bei Beschädigungen tragender Karosserieteile kann die Betriebserlaubnis erlöschen.
Kabel niemals unter dem Fahrzeug entlangführen. Jede Durchführung durch Blech wird mit einer Kunststoff- oder Gummitülle geschützt, besonders an der Spritzwand.
Signalführende Leitungen werden getrennt von Strom- und Massekabeln verlegt – das ist zugleich die erste Maßnahme gegen Motorengeräusche.
Auf die richtigen Trennfrequenzen. Hochtöner können ohne passive Weichenbauteile beschädigt werden. Vor der Inbetriebnahme muss sichergestellt sein, dass alle Kabel korrekt und sicher angeschlossen sind.
Zum Schutz bei der Erstinbetriebnahme kann ein geeigneter Kondensator oder eine Weiche vor den Hochtöner gesetzt werden.
Das Fahrzeug darf nicht in Betrieb genommen werden, bevor alle Komponenten des Systems fest und sicher eingebaut sind.
Das B+ Kabel muss abgesichert werden: bei der PP 10-12 mit mindestens 60 A, bei der PP 4-8 mit mindestens 25 A.
Der Inline-Sicherungshalter wird höchstens 45 cm vom Batteriepol in das Pluskabel eingespleißt; empfohlen wird ein wasserdichter ATC- oder MINI-ANL-Halter. Er gehört nicht zum Lieferumfang.
Die Sicherung wird erst eingesetzt, wenn die gesamte Verkabelung geprüft ist. Batterie und elektrisches System sind immer durch ordnungsgemäße Sicherungen zu schützen.
Für Strom (B+) und Masse (GND):
Für Plus- und Minuskabel ist unbedingt derselbe Querschnitt zu verwenden. Lautsprecher- und High-Level-Leitungen: verdrillte Kupferkabel, etwa 1 bis 1,5 mm².
Der Massepunkt muss blankes Metall sein, das an die Karosserie oder das Fahrgestell geschweißt ist. Lack und Grundierung entfernen und die Stelle reinigen.
Befestigt wird mit einem Ringschuh-Crimpverbinder sowie einer nicht eloxierten Schraube oder Mutter und einer Sternscheibe; die blanke Stelle lässt sich mit Batteriepolfett vor Rost schützen.
Das Massekabel so kurz wie möglich halten, aber stets höchstens 75 cm. Sicherheitsgurtschrauben dürfen niemals als Massepunkt dienen.
Das Einschaltkabel wird mit einem geeigneten Quetschverbinder am Anschluss REMOTE IN verpresst und mit einer geschalteten, positiven +12-V-Quelle verbunden, gewöhnlich dem Einschaltanschluss für externe Verstärker am Quellgerät.
Hat das Fahrzeug keinen gesonderten +12-V-REMOTE-Anschluss, läuft der Verstärker über die automatische Einschaltfunktion: Er erkennt die Spannung an den Audio-Eingängen und schaltet entsprechend ein und aus. Das gilt nur für den High-Level-Eingang.
Ab Werk sind beide Einschaltfunktionen aktiv. In der Software lassen sie sich danach einstellen, samt zeitversetztem Ein- und Ausschalten gegen Plopp-Geräusche. Beide Modelle haben außerdem einen REMOTE-Ausgang, um weitere Verstärker zu schalten.
Prüfen Sie außerdem, ob bei eingeschaltetem System am Remoteanschluss 10 V bis 14,4 V anliegen, und kontrollieren Sie die Anschlussqualität beider Kabel am Verstärker, am Radio und an Batterie oder Sicherungshalter. Alle Anschlüsse der stromführenden Kabel müssen fest sitzen.
Eine rot leuchtende Störungs-LED bedeutet, dass möglicherweise ein Kurzschluss in den Lautsprecheranschlüssen oder -leitungen vorliegt. Prüfen Sie, ob die Lautsprecher ordnungsgemäß angeschlossen sind, und testen Sie die Lautsprecherkabel mit einem Spannungs- oder Widerstandsmesser auf Kurzschlüsse; trennen Sie das Kabel dazu vom Verstärker.
Auch eine zu niedrige Lautsprecherimpedanz kann die Schutzschaltung auslösen. Ein Aufleuchten kann ebenso auf thermische Probleme hindeuten: Lautsprecherimpedanz überprüfen und gegebenenfalls neu verkabeln.
Das kann bedeuten, dass der Verstärker auf sehr hoher Leistung betrieben wird, ohne dass genügend Luft um ihn zirkuliert. Schalten Sie das System aus und lassen Sie den Verstärker abkühlen.
Prüfen Sie, ob Lichtmaschine und Batterie die erforderliche Spannung aufrechterhalten. Hilft keiner dieser Schritte, ist der Verstärker möglicherweise defekt; wenden Sie sich an Ihren ETON Fachhändler.
Weil die PP-Serie als Plug-&-Play-Serie ausgelegt ist: Beide Modelle haben keine konventionellen Anschlussbuchsen direkt am Gerät. Das Signal kommt über die Adapter-Kabelpeitschen – Low-Level über deren Cinch-Enden, High-Level über die gecrimpten Systemstecker.
Low-Level steht zur Verfügung auf CH 1 bis CH 6 bei der PP 10-12 und CH 1 bis CH 4 bei der PP 4-8; High-Level auf CH 1 bis CH 10 bei der PP 10-12 und CH 1 bis CH 6 bei der PP 4-8.
Etwa 0,75 cm Isolierung abziehen und die Enden fest mit den Lautsprecherleitungen der Adapter-Kabelpeitsche verpressen. Auf Kanalbelegung und Polarität achten: alle Plus-Leitungen am unteren Steckerbereich, alle Minus-Leitungen am oberen. Die Kanäle sind auf den Steckern beschriftet.
Lautsprecherkabel dürfen nicht über das Fahrzeugchassis geerdet werden – das führt zu unstabilem Betrieb. Erst wenn alle Kabel fest verpresst sind, werden die Kabelpeitschen in den Verstärker gesteckt.
Die PP 10-12 verteilt ihre Leistung ungleich:
Lautsprecher mit höherer Belastbarkeit – Tieftöner, Untersitzbässe oder Subwoofer – gehören deshalb stets auf die High-Power-Kanäle CH 5 bis CH 10.
Im parallelen Brücken-Modus wird je ein Kanalpaar in gleicher Polarität miteinander verbunden; das verdoppelt die Leistung und ist nur im 2-Ohm-Betrieb möglich. Welche Kanäle ein Paar bilden, zeigt das Schaubild auf Seite 25 der Anleitung.
Das lohnt sich bei leistungsintensiven Treibern wie Untersitzbässen oder Subwoofern. Eine zu niedrige Lautsprecherimpedanz löst die Schutzschaltung aus.
Das zeigt die Anleitung auf Seite 26 als „Beispiel 3-Wege Voll-Aktiv + Subwoofer gebrückt“ für die PP 10-12: Der Subwoofer liegt dort an gebrückten Ausgängen aus der Gruppe CH 5 bis CH 10.
Gebrückt wird nach dem parallelen Brücken-Modus von Seite 25, also je ein Kanalpaar in gleicher Polarität und nur im 2-Ohm-Betrieb.
Ja. Ein zusätzlicher Verstärker oder ein Aktiv-Subwoofer kommt an die Cinch-Ausgänge: LO-LEVEL OUT CH 11 bis CH 12 bei der PP 10-12, CH 5 bis CH 8 bei der PP 4-8.
Mehrere PP-Verstärker lassen sich außerdem über das A2B-Bussystem koppeln; damit erweitern Sie die DSP-gesteuerten Kanäle. Seite 27 der Anleitung zeigt diesen Aufbau an einer PP 4-8.
Die Ein- und Ausschaltverzögerung stellen Sie in den Geräte-Einstellungen der Software ein.
Die Anleitung nennt dafür Alternativen, nicht eine Reihenfolge. Jede für sich ausprobieren:
Mit einem USB-C-Kabel in der Buchse „PC“ am Verstärker – Anschluss 14 bei der PP 10-12, Anschluss 10 bei der PP 4-8. Die Anleitung empfiehlt ein langes Kabel, das gleich zur späteren Hörposition am Fahrersitz verlegt wird.
Der Verstärker muss eingeschaltet sein, bevor die App ihn findet. Danach in der Geräteliste „Neu suchen“ drücken und die Gerätezeile mit „Verbinden“ öffnen.
Ja, wenn das optionale Bluetooth-Modul im Anschluss „BLUETOOTH“ steckt. Die Verbindung läuft über dieses Modul; ohne Modul steht nur USB zur Verfügung.
Am Computer erscheinen Bluetooth-Geräte in derselben Geräteliste wie die USB-Anschlüsse; in den Launcher-Einstellungen lässt sich USB oder Bluetooth als bevorzugter Anschluss festlegen.
Ein Firmware-Update ist über Bluetooth nicht möglich – das läuft ausschließlich über den USB-Anschluss des Verstärkers.
Erscheint die Zeile mit dem Hinweis, dass ein Firmware-Update nötig ist, ist die Firmware älter als diese App öffnet: per USB verbinden und das angebotene Update ausführen. Die Ablehnung selbst verändert am Verstärker nichts.
Steht dort, der Verstärker sei in einem anderen Fenster geöffnet, läuft bereits ein Fenster der App darauf. „Fenster zeigen“ holt es nach vorn.
Beide PP-Modelle haben einen digitalen SPDIF-Eingang (TOSLINK) an der Buchse „SPDIF IN“; digitale Lichtleiterkabel dürfen nie geknickt werden.
Über die Buchse „PC“ ist zusätzlich USB-C-Audio möglich: Eine Quelle mit USB-Audio-Fähigkeit lässt sich verlustfrei direkt verbinden.
Für Bluetooth-Streaming ist das optional erhältliche ETON PP-BT Modul vorgesehen, das in den Port „BLUETOOTH“ gesteckt wird.
Über USB, Bluetooth oder das eigene WLAN des Verstärkers. Je nach System fragt die App die Berechtigungen für Bluetooth, Mikrofon beziehungsweise Audioaufnahme, lokales Netzwerk, USB und Internet an, unter Android zusätzlich einen Vordergrunddienst, der die Verbindung hält.
Die Browser-Version in Chrome oder Edge verbindet sich über die Schnittstellen des Browsers; welches Gerät sie nutzen darf, wählen Sie im Dialog des Browsers.
Die Installationsdateien für Windows, macOS und Linux stehen auf der Download-Seite von etondsp.app. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. Für Android gibt es die App bei Google Play; für iPhone und iPad ist sie in Vorbereitung.
Jede Datei wird mit Name, Größe und vollständiger SHA-256-Prüfsumme angezeigt.
Nein. ETON Control Center braucht kein Nutzerkonto, und die aktuellen Versionen von App und PP-Firmware lassen sich ohne Anmeldung herunterladen.
Der Login auf etondsp.app ist für Händlerzugänge, Beta-Tester und interne Release-Vorgänge gedacht. Ohne Login fehlt nichts, was zur Einrichtung eines Verstärkers nötig ist.
Die Desktop-App hat sechs Einträge: EINGANG, AUSGANG, ROUTING, RTA, CONFIG und GERÄTE. EINGANG und AUSGANG enthalten die Abstimmung je Kanal – Pegel, Mute, Phase, Laufzeit (eingegeben als Abstand), Frequenzweiche und EQ. ROUTING ist die Matrix, die jeden Eingang auf jeden Ausgang legt.
Bei der PP 10-12 hat jeder der zwölf Ausgänge 30 EQ-Bänder und eine eigene Weiche, die zehn analogen und zwei digitalen Eingänge je sieben Bänder. Die PP 4-8 hat acht Ausgänge sowie sechs analoge und zwei digitale Eingänge mit denselben Bandzahlen.
Nicht jeder dieser Ausgänge ist ein Verstärkerausgang: Bei der PP 10-12 sind CH 11 und CH 12 Cinch-Ausgänge, bei der PP 4-8 sind es CH 5 bis CH 8. Dort gehört ein weiterer Verstärker oder ein Aktiv-Subwoofer an, kein Lautsprecher.
Eine Limiter-Stufe haben die PP-Verstärker nicht: Der Ausgangspegel bestimmt, was am Lautsprecher ankommt.
Jeder Ausgang hat eine eigene Weiche mit Hochpass und Tiefpass; je Zweig stellen Sie Frequenz, Flanke in dB pro Oktave und Typ ein. Neben den üblichen Filtertypen steht „Allpass“ zur Wahl.
Ein Filter, das das Gerät meldet, die Liste aber nicht anbietet, erscheint als „Selbst definiert“. In der Telefon-App wird die Stufe als AUS, HP, TP oder BP geschaltet.
Vier. Die Desktop-App zeigt sie in der Dateiverwaltung als MEM 1 bis MEM 4, die Telefon-App auf der Seite PRESETS.
Ein Preset enthält je Ausgangskanal den Lautsprechertyp, Pegel, Mute, Phase und Laufzeit sowie Weiche und EQ, dazu die Eingangskanäle mit ihrem EQ und die vollständige Routing-Matrix. Ein Preset-Name ist höchstens acht Zeichen lang.
Globale Einstellungen – etwa Auto-Remote, Lautstärke-Modus oder die Bluetooth-Konfiguration – gehören nicht zum Preset, sondern zum Geräte-Backup.
Es gibt zwei Dateiarten:
Das Zurückspielen eines Backups schreibt alle Presets und die Geräteeinstellungen in den Verstärker und startet ihn neu.
Ja, über das Geräte-Backup: am ersten Verstärker exportieren, am zweiten importieren. Beide müssen dasselbe Modell sein – ein Backup eines anderen Modells wird abgelehnt.
Für eine einzelne Abstimmung genügt stattdessen eine Preset-Datei (.eton1), die in den aktiven Speicherplatz des zweiten Verstärkers importiert wird.
Unter Android verbindet sie sich über Bluetooth oder mit einem USB-C-Kabel über USB. Sie umfasst Startseite, Preset-Verwaltung, Eingangs- und Ausgangs-Tuning, Routing-Matrix, die Verstärker-Einstellungen, den Bluetooth-Player, das Bedienpanel und das Firmware-Update.
Die Version für iPhone und iPad ist in Vorbereitung. Dort wird nur Bluetooth zur Verfügung stehen, weil iOS keine USB-Host-Schnittstelle hat; das Firmware-Update, das USB voraussetzt, ist darüber nicht möglich.
Die Messung mit Mikrofon bleibt bewusst der Desktop-App vorbehalten. Das Telefon zeigt stattdessen die RTA-Anzeige des Verstärkers, die das Signal im DSP liest und kein Mikrofon braucht.
Die Desktop-Version prüft beim Start auf Updates. Update-Pakete sind digital signiert und werden erst nach Ihrer Bestätigung installiert. Die Handy-App wird über Google Play aktualisiert.
Sicherheitsrelevante Änderungen sind in den Versionshinweisen auf der Download-Seite gekennzeichnet.
ETON Control Center öffnet einen PP-Verstärker erst ab einer Mindest-Firmware; die Meldung nennt die vorhandene und die benötigte Version. Besteht eine Internetverbindung, verlangt die App die neueste freigegebene Firmware für das Modell und bietet genau dieses Release zum Flashen an.
Verbinden Sie den Verstärker per USB und führen Sie das angebotene Update aus. Die Ablehnung selbst verändert am Verstärker nichts; die Einstellungen werden vor dem Update gesichert und danach zurückgespielt.
Die Seite nennt die installierte Version und markiert eine gewählte Datei vorher als neuer, älter oder Downgrade.
Stromversorgung und USB-Kabel während des Updates nicht trennen.
Wird die Übertragung dennoch unterbrochen, wartet der Verstärker ohne Firmware im Wiederherstellungs-Modus: Kabel stecken lassen und „Flashen“ erneut drücken. Das Einstellungs-Backup des unterbrochenen Updates bleibt erhalten und lässt sich danach zurückspielen.
Eine zweite App darf nicht gleichzeitig auf denselben Verstärker zugreifen. Solange ein weiteres Programm verbunden ist, sind Speichern, Firmware-Update, Werksreset und Mikrofon-Messung gesperrt.
Ja. Das Update beginnt mit einem Backup aller Presets und der globalen Einstellungen, schreibt sie nach dem Flashen zurück und prüft sie anschließend gegen das Backup. Die Backup-Datei bleibt auf dem Computer, ihr Pfad wird angezeigt und lässt sich später von Hand importieren.
Zu Beginn lädt das Update jedes Preset neu aus dem Verstärker. Nicht gespeicherte Änderungen am aktiven Preset gehen dabei verloren – die App bietet vorher Speichern oder Verwerfen an.
Die Option, Backup und Zurückspielen zu überspringen, flasht nur die Firmware und sichert die Einstellungen nicht.
Ja. Auf der Download-Seite gibt es je einen Bereich für ETON PP 4|8 und ETON PP 10|12 mit der aktuell freigegebenen Firmware, ihrer Dateigröße und der vollständigen SHA-256-Prüfsumme.
Der normale Weg bleibt das Update über ETON Control Center, weil es die Einstellungen vorher sichert. Laden Sie Software und Firmware nur von etondsp.app oder über die Update-Funktion der App herunter.
Die RTA-Seite der Desktop-App enthält eine geführte Einmessung. Unter FAHRZEUG wird das Auto einmal hinterlegt – Treiber, Einbauort und die Trennung aus der Werkstatt. Danach misst die Einmessung das System und arbeitet Bestandsaufnahme, EQ, Trennung und zuletzt Laufzeit und Phase ab, den Subwoofer am Ende.
Daneben ist MESSPLATZ die freie Messbank für einzelne Messungen, AUDIO stellt Soundkarte und Mikrofon ein, KI ist der Assistent.
Die Einmessung schlägt Filter vor, schreibt sie in den Verstärker und misst erneut, um das Ergebnis zu prüfen. Sie ersetzt keinen korrekten Einbau: Verkabelung, Polarität und Einbauort bleiben die Grundlage, auf der sie rechnet.
Entweder das ETON-Messmikrofon an der Buchse „MIC IN“ des Verstärkers – Anschluss 10 bei der PP 10-12, Anschluss 12 bei der PP 4-8 – oder ein Messmikrofon an einer Soundkarte des Computers.
Das ETON-Mikrofon braucht keine Kalibrierdatei: Seine Kurve steckt im Programm. Für jedes andere Mikrofon lässt sich eine Kalibrierdatei laden; ohne Datei korrigiert die App nichts und sagt das auch.
Das Mikrofon wird stehend verwendet, die Kapsel zeigt nach oben – eine 90-Grad-Kalibrierdatei ist daher die richtige. Während das ETON-Mikrofon genutzt wird, belegt es einen analogen Eingang; ein gemessener Lautsprecher darf nicht von diesem Eingang gespeist werden.
Vor dem Messen setzt die App für den gemessenen Ausgang einen Schutzfilter, soweit der Lautsprechertyp einen zulässt, und sie stellt den Mute-Zustand des Verstärkers danach wieder her – geprüft durch Rücklesen. Gemessen wird jeder Lautsprecher mit einem vollen Signal von 20 Hz bis 20 kHz; dafür ist dieser Filter da.
Den Pegel kann die App nicht beurteilen. Stellen Sie die Lautstärke vor dem ersten Durchlauf niedrig ein und heben Sie sie nur so weit an, wie die Messung es braucht.
Muss eine Messung abgebrochen werden, meldet die Einmessung das; die bis dahin gemessenen Daten bleiben erhalten.
Unter „Messdaten“ auf etondsp.app. Dort liegen dieselben Dateien, die ETON Control Center schreibt: sechs Testsignale als WAV und MP3, einzeln oder als ZIP, mit Prüfsummen.
WAV ist die Messqualität; MP3 nur, wenn das Radio kein WAV abspielt. Die Dateien auf einen FAT32-formatierten USB-Stick kopieren und Equalizer, Loudness und Klangeffekte des Radios auf neutral stellen.
Die Desktop-App enthält einen optionalen KI-Assistenten. In einem Chat lässt sich der verbundene PP-Verstärker in normaler Sprache messen, auswerten und einstellen: Der Assistent liest Status, Kanäle und Messungen und kann EQ, Trennfrequenzen, Pegel und Laufzeiten selbst schreiben.
In der App liegt er als Tab „KI“ auf der RTA-Seite. Fertige Vorlagen stehen unter „Status & Diagnose“, „Messen“ und „Tuning“ bereit.
Verstärker verbinden, im Menü RTA öffnen und dort den Tab „KI“ wählen; in der englischen Oberfläche heißt er „AI“.
Ohne verbundenen Verstärker, also im reinen Messplatz-Betrieb, wird der Tab nicht angezeigt – die Werkzeuge des Assistenten hätten dann kein Gerät zum Einstellen.
Einen eigenen Zugang zu einem KI-Anbieter. Zur Wahl stehen Anthropic („Claude“, per API-Schlüssel oder über die Software Claude Code), OpenRouter (per API-Schlüssel) und OpenAI (über die Software Codex).
ETON stellt keinen Zugang bereit und rechnet keine Nutzung ab. Der Zugang wird im Assistenten eingetragen: Anbieter wählen und API-Schlüssel hinterlegen beziehungsweise das Kommandozeilen-Werkzeug anmelden. Ohne gültigen Zugang bricht die Anfrage mit einer Fehlermeldung des Anbieters ab.
Die App sendet Ihre Eingaben und die Einstellungs- und Messdaten, die der Assistent für seine Antwort liest, direkt an den von Ihnen gewählten Anbieter; dazu gehören auch Modell, Firmware-Version und Seriennummer des Verstärkers. ETON erhält diese Daten nicht.
Für die Verarbeitung beim Anbieter gelten dessen Datenschutzbestimmungen und Ihr Vertrag mit ihm. Die Anbieter sitzen in den USA, also außerhalb der EU; die Übermittlung dorthin veranlassen Sie selbst mit Ihrem Zugang.
Ihren API-Schlüssel und den Gesprächsverlauf speichert die App nur lokal auf Ihrem Gerät, und zwar unverschlüsselt. Schützen Sie Ihr Gerät deshalb wie bei jedem anderen Zugangsschlüssel.
Einzelne Gespräche lassen sich in der Seitenleiste des Assistenten löschen.
Vor dem ersten Durchgang sichern. Der Assistent legt zu Beginn eines Durchgangs einen Zwischenstand im Arbeitsspeicher an; der lässt sich während der laufenden Sitzung zurückspielen, ist aber nach dem Schließen der App verloren. Für eine dauerhafte Sicherung exportieren Sie die Abstimmung als Datei.
Die Werkzeuge nehmen den vollen Stellbereich des Geräts an – der Master bis 0 dB, die Ausgangspegel bis +12 dB. Halten Sie das System während des Durchgangs auf einem sicheren Pegel.
Der Assistent führt seine Schritte ohne Einzelbestätigung aus; der Verstärker ändert sich also während des Gesprächs. Einen Preset-Speicherplatz beschreibt er nur auf ausdrückliche Aufforderung.
Nein. Messung und Steuerung des Verstärkers laufen vollständig auf dem Rechner, das Sprachmodell selbst läuft beim Anbieter und braucht eine Internetverbindung. Eine Variante mit lokalem Modell gibt es nicht.
Die geführte Einmessung und alle übrigen Funktionen der App arbeiten ohne Internet.
Nur in der Desktop-App. In den Apps für Android und iOS sowie in der Browser-Version gibt es den KI-Assistenten nicht.
Die Steuer- und Tuning-Werkzeuge gelten für die ETON PP-Serie. Ist ein Gerät einer anderen Familie verbunden, lehnt die App sie mit einem Hinweis ab, während die reinen Messfunktionen nutzbar bleiben.
Die geführte Einmessung ist der feste Ablauf der App: Sie führt Schritt für Schritt durch Fahrzeug, Messung und Korrektur und braucht keinen KI-Zugang.
Der Assistent ist frei: Er wählt die Reihenfolge selbst, beantwortet einzelne Fragen, erklärt die aktuellen Einstellungen je Kanal und misst Zwischenstände nach. Beide greifen auf dieselben Messungen und dieselben Rechenverfahren zu.
Auf der Unterseite des Verstärkers. Geben Sie bei jeder Rückfrage Modell und Seriennummer an – das verlangt die Anleitung auch für den Kontakt zum Händler.
Dauerhaftes Ausgesetztsein von Lautstärken über 85 dB kann das Gehör schädigen. Der Gebrauch von Musikanlagen kann außerdem das Hören wichtiger Verkehrsgeräusche behindern und dadurch während der Fahrt Gefahren auslösen.
Prüfen Sie bei Erhalt, ob die Verpackung unversehrt ist, der Inhalt den Spezifikationen entspricht und das Produkt keine Beschädigung aufweist. Bewahren Sie die Verpackung für den Schadensfall auf.
Bei fehlenden oder beschädigten Teilen setzen Sie sich sofort mit Ihrem Händler in Verbindung und geben Sie dabei Modell und Seriennummer an.
Startfenster, Verbinden über USB und Bluetooth, Auto-Verbinden und bevorzugter Anschluss, Demo-Modus.
Seitenleiste, Presets MEM 1 bis MEM 4, Master-Lautstärke, Status, Dateiverwaltung, Design, Sprache und Schriftgröße.
Start, Testsignale auf den USB-Stick, Eingangsart, Analog oder Kabelbaum, Lautsprecher-Layout und Lautsprecherwahl.
Pegel-Kalibrierung automatisch oder von Hand, Eingangs-EQ und -Laufzeit, Routing, Abschluss und Preset ändern.
Speichern und Löschen, ungespeicherte Änderungen, Export und Import als .eton1, Preset-Name, Lautstärke-Modus.
Ausgangspegel, Kopplung, Lautstärkegruppen, Laufzeit als Abstand, Laufzeitgruppen und Phase.
Kanalleiste, EQs kopieren, Hoch- und Tiefpass, der 30-Band-EQ, Verlauf und Bypass, CH VIEW, REW-Import.
Eingangsparameter, Pegel analog und digital, Kalibrierung und Eingangslaufzeit.
Die Matrix, Anteile je Kanal, die 100-Prozent-Warnung und das Zurücksetzen.
Auto-Remote, Ausschaltverzögerung, Lautstärke-Modi, Digitaleingang erzwingen, Quellenerkennung, Lautsprechergruppen.
Export und Import als .etonbk1 mit Prüfung, Werksreset und was danach zu tun ist.
Der RC-Tab, Vorschau, Seiten, Startlogo und das Display-Firmware-Update.
Koppeln, gekoppelte Telefone entfernen, BLE-PIN und die Wiedergabe.
Die Update-Seite, neueste laden oder Datei wählen, Backup, Flashen, Zurückspielen und die Fehlerfälle.
Vollbild-Modus, Audio-Routing, das ETON-Mikrofon, Kalibrierung, Analyzer und SPL.
Fahrzeugprofil, Einmess-Tisch, Lautsprecher, EQ-Ziel, Mikrofon-Check und der sichere Start.
Trennung festlegen, EQ prüfen, Laufzeit und Subwoofer, Polaritätscheck, links und rechts angleichen, Bericht.
Dreißig Sekunden Mikrofon führen, AUTO EQ, und die Ansichten des freien Messplatzes.
Der DSP-Umschalter, die Ketten-Ansicht und ein eigenes Fenster je Verstärker.
Schreiben Sie uns, was Sie vorhaben und welches Modell verbaut ist. Die Seriennummer steht auf der Unterseite des Verstärkers; sie und – wenn möglich – ein Foto des Einbaus helfen uns, schneller zu antworten.